
Alles kommt wieder zurück. Wie auch die schmalen Krawatten oder das Thema Welle, kommt nun auch der Fadecut immer prominenter in der Herren- und sogar auch in der Damenwelt an. Worauf Du als Friseur achten solltest, welche Haarschneidemaschinen Du dafür brauchst, in welcher Reihenfolge Du vorgehen solltest und einige Tipps und Tricks, erfährst Du hier.
Hallo, mein Name ist Andreas, ich bin Mitglied im HairHaus Education Team und wir sprechen heute über den Fade Cut.
Was ist ein Fade Cut?
Was ist ein Fade Cut?
Ich würde sagen, das ist die moderne Version des klassischen Fassons – die 21.-Jahrhundert-Variante. Es geht dabei vor allem um:
Heute konzentrieren wir uns speziell auf den Skin Fade.
Im ersten Schritt wird eine harte, klare Linie erarbeitet.
Damit definiert ihr den kürzesten Punkt und die Basis des Fades.
Im nächsten Schritt arbeitet ihr euch an die gesetzte Linie heran.
3 mm
1,5 mm
Diese werden jeweils in drei verschiedenen Einstellungen verwendet, um einen weichen Übergang zu erzeugen.
Jetzt arbeitet ihr ohne Aufsatz weiter:
Auch hier sorgen unterschiedliche Einstellungen für einen noch weicheren Verlauf.
Jetzt kommt der entscheidende Schritt: der Skin Fade.
Wichtig:
Die Haare müssen vorher auf 0,5 – 0,8 mm gekürzt sein, damit die Maschine sauber greifen kann.
Vorteile:
Damit werden die Übergänge noch präziser ausgearbeitet.
Zum Abschluss wird das Deckhaar im Bluntcut geschnitten:
Ziel:
Zum Schluss werden die Seiten noch einmal weicher verblendet:
Mit der richtigen Technik, den passenden Tools und sauberem Arbeiten entstehen präzise und weiche Übergänge – genau das, was einen perfekten Fade Cut ausmacht.
Ich hoffe, meine Tipps konnten euch weiterhelfen.
Viel Spaß beim Ausprobieren.