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Gesundheit

Finger Yoga im Salon

Das Yoga wohltuend für Körper und Geist sein kann, ist allgemeingültig bekannt. Aber hast Du denn auch schonmal etwas vom Finger-Yoga gehört? Das ist für so einen Finger- und Hand-Akrobaten, wie Du in Deinem Job einer bist, sehr gewinnbringend und wohltuend. Ich zeige Dir ein paar Übungen aus dem Finger-Yoga zur Entspannung Deiner Finger und zum Ausgleich Deiner einseitigen Bewegungen.

Hi, mein Name ist Manuel Guerrera, Personal Trainer aus Düsseldorf, und heute geht es um deine Hände.

Deine Hände sind wichtig, weil sie dieses schöne Tool hier tagtäglich bedienen.

Deswegen machen wir jetzt ein bisschen Yoga für die Finger. Heute geht es mehr um die Finger, weniger um das Handgelenk an sich. Ich zeige dir drei Übungen.

Wichtig ist: Die können am Anfang eine ganz schöne Challenge sein. Das heißt, mach nichts, wo du das Gefühl hast: „Boah, das ist gerade grenzwertig.“ Bleib immer in einem Rahmen, in dem du sagst: „Okay, das ist noch einigermaßen komfortabel.“ Das bedeutet aber nicht, dass du nicht auch mal ein bisschen deine Komfortzone verlassen darfst.

Die erste Übung: Ich mache so eine Art Pistole mit der einen Hand. Dann hake ich mich – in dem Fall erstmal mit dem Zeigefinger bzw. hinter dem Zeigefinger – ein. Und mit dem Daumen hebe ich leicht dagegen. Das heißt, ich mache eine Bewegung, bei der der Zeigefinger zieht und der Daumen drückt. Dadurch bekomme ich eine schöne Dehnung auf den Zeigefinger. Du siehst, ich habe hier ungefähr 90 Grad. Das wird am Anfang wahrscheinlich bei dir nicht möglich sein – das musst du auch nicht. Mach es also entspannt: 70 Grad, 80 Grad, je nachdem. Hauptsache, du spürst einen leichten Zug. Halte das Ganze zwei bis fünf Sekunden und arbeite dich dann Finger für Finger durch. Du wirst merken, je regelmäßiger du das machst, desto geschmeidiger werden die Sehnen und desto mehr Beweglichkeit bekommst du. Das spürst du sofort: Die Hand fühlt sich leichter an und auch das Handling mit der Schere kann einfacher werden.

Das war die erste Übung.

Die zweite Übung: Wir machen eine Art Spagat. Das bedeutet, ich versuche, die Finger voneinander zu trennen – vor allem hier unten im Ansatzbereich. Dafür nehme ich wieder die andere Hand. Entweder machst du eine Faust oder eine offene Hand. Dann schiebe ich mich langsam in die Dehnung rein. Wundere dich nicht: Es kann sein, dass du zunächst einen starken Stretch in der Haut spürst – das ist normal. Geh auch hier nicht mit der Brechstange dran, sondern gib deinem Körper Zeit, sich anzupassen. Dann gehst du von Fingerpaar zu Fingerpaar und hältst wieder zwei bis fünf Sekunden. Mach die Übung immer dann, wenn du das Gefühl hast, dass sie dir guttut – zwischen den Kunden oder nach Feierabend. Natürlich beide Hände machen. Du kannst auch, während du im Spagat bist, die Hand leicht bewegen. Danach fühlen sich die Finger deutlich leichter an.

Die dritte Übung: Wir machen die „Schere“ – diesmal mit den Fingern. Du siehst, der Zeigefinger ist oben, der Mittelfinger unten. Dann schiebe ich die Finger gegen die Handfläche der anderen Hand. Auch das ist eine Art Spagat. Danach tausche ich die Position, sodass der Zeigefinger unten und der Mittelfinger oben ist. Dann gehe ich weiter zum nächsten Fingerpaar: Mittelfinger und Ringfinger. Auch hier wieder in den Spagat gehen. Es kann sein, dass es im Fingeransatz zunächst zieht – das lässt aber mit der Zeit nach. Ich mache diese Übungen gerne einmal oder zweimal am Tag, je nachdem. Das sind übrigens auch Übungen, die zum Beispiel Zahnärzte machen, weil sie ähnlich wie du mit Werkzeug arbeiten und die Hände einseitig belasten. Daher kann ich dir das absolut empfehlen.

Wenn dir das gefallen hat und du merkst, dass es einen Mehrwert für dich hat, dann schau dir auch die anderen Videos an. Es geht um Gesundheit, aber auch um alles, was deinen Salonalltag betrifft.

Von daher: fast schon deine Pflicht, da reinzuschauen.

Viel Spaß.

HairHaus – Gemeinsam mehr erreichen.

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