
Nachdem Du Deine Ausbildung abgeschlossen und eine Weile in Deinem Beruf gearbeitet hast, besteht der nächste logische Schritt darin, Friseurmeister/in zu werden. Aber wie kann man Friseurmeister werden in Deutschland? Wie hoch sind die Kosten und welche Voraussetzungen musst Du erfüllen? Wir erklären Dir, was Du wissen musst, damit Du bestens vorbereitet bist!
Für dich ist also klar, du willst endlich mal Meister werden.Ich meine jetzt nicht im Fußball, sondern im Handwerk und zwar im Friseurhandwerk.
Das musst du tun. Warum du den Meister überhaupt machen solltest, das haben wir ja schon in unserem anderen Video gezeigt.
Heute geht es darum, was wird in der Prüfung abverlangt.
Wie bereitest du dich auf den Meister vor?
Zum Beispiel gibt es ja fachbezogene Themen und zusätzlich natürlich der betriebliche Teil, der rechtliche Teil und der kaufmännische Teil.
Jetzt mal Butter bei der Fische. Was kostet der Spaß eigentlich?
Der Meister ist natürlich auch ein Kostenpunkt.
Aber bevor ihr da an eure Sparbücher geht, fragt doch einfach mal bei eurem aktuellen Chef nach.
Vielleicht unterstützt er euch ja, den Meister zu machen, weil er euch gar nicht verlieren will.
Er will vielleicht gar nicht, dass du dich selber selbstständig machst, sondern in seinem eigenen Laden bleibst, um vielleicht ein bisschen kürzer zu treten. Und ihr müsst euch dann oder dürft euch dann um die Auszubildenden kümmern.
Denn ein Betrieb braucht einen Meister, um im Salon überhaupt ausbilden zu können.
Dann gibt es verschiedene Bonusmöglichkeiten, vielleicht von eurem Bundesland. Da gibt es verschiedene Optionen, Stipendien, Barvölk und Bonusse.
Und da würde ich mich auch nochmal erkundigen, bevor ihr da jetzt komplette Krise kriegt, weil es ein richtig großer Batzen Geld ist, fragt da erstmal nach.
Nehmt das ganze Thema bitte nicht auf die ganz leichte Schulter, denn Meister zu werden ist natürlich ein Privileg. Das hat natürlich auch mit Zeit und natürlich auch ein bisschen mit Arbeit zu tun.
Und den Meister zu machen, erstmal kannst du das erst machen, wenn du komplett ausgebildet bist als Geselle. Vorher funktioniert das gar nicht. Und dann hast du die Chance, den Meister zu machen.
Aber ja, für manche ist es vielleicht ein bisschen zu viel, das Ganze innerhalb eines halben Jahres durchzuziehen.
Vielleicht auch gar nicht finanziell möglich. Dafür gibt es Abendschulmöglichkeiten und das nimmt vielleicht dem einen oder anderen so ein bisschen Druck raus.
Weil ihr müsst natürlich auch euch mal die Zeit nehmen, um mal was zu lernen. Gerade für die Rechtsthemen oder die kaufmännischen Themen.
Das ist ja nicht so unser Ding. Die Friseure sind ja eher so kreativ und praxisveranlagt. Aber wenn es dann so ein bisschen um Kalkulationen geht und vielleicht Bilanzierung und ähnliche Themen, da fällt es uns dann noch ein bisschen schwerer.
Deswegen nehmt euch dafür natürlich ordentlich Zeit, um einen guten Abschluss zu bekommen. Aber ja, irgendwann ist es auch gut. Mal powern und dann habt ihr euren Meister in der Tasche.
Die Prüfungsinhalte eines Meisters im Friseurhandwerk sind überall in Deutschland gleich gegliedert. Komplett gleiche Inhalte und auch die Prüfung ist genau dasselbe.
Das heißt, ihr könnt auch in ganz Deutschland euren Meister machen und natürlich auch in ganz Deutschland arbeiten. Falls ihr also die Inhalte nochmal genau sehen wollt, haben wir das hier unten gegliedert in der Infobox.
Da steht nochmal genau drauf, welche Bereiche abgefragt werden, welche Inhalte gefragt werden. Und da könnt ihr natürlich auch nochmal hier in den Kommentaren reinschreiben, wenn ihr dazu noch Fragen habt oder vielleicht noch Anregungen für andere, die sich überlegen, den Meister zu machen.
Sonst gerne auch liken und kommentieren.
Ganz zum Schluss noch aus eigener Erfahrung. Ich habe nämlich schon mitgekriegt, dass in anderen Ländern Meister oder gerade Handwerker aus Deutschland total gefragt sind.
Ich habe zum Beispiel mal in Australien gearbeitet und mitbekommen, dass im Ausland der Handwerksberuf innerhalb von einem halben Jahr abgefrühstückt wird Die Ausbildung ist einfach so nebensächlich und die lernen das gar nicht so krass detailliert wie wir hier.
Somit bist du auf jeden Fall ein gern gesehener Arbeiter im Ausland. Egal ob Australien, Amerika oder zum Beispiel auch Dubai.
Wenn du also mal weiter weg arbeiten willst, bist du als Handwerker auf jeden Fall überall gern gesehen.
Hair Haus. Gemeinsam mehr erreichen.