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Friseur-Ausbildung: Das musst Du zu Ablauf, Dauer & Co. wissen

Für viele Menschen ist der Besuch beim Friseur ein richtiges Highlight. Man bekommt das Rundum-sorglos-Programm von Typberatung über Kopfmassage bis hin zu aufwendigen Hochsteckfrisuren oder einer intensiven Bartpflege. Ein Friseurbesuch ist etwas Besonderes, daher liegen die Erwartungen hoch. Nicht jeder kann in diesem Beruf arbeiten. Aus diesem Grund sprechen wir hier von einem anerkannten Ausbildungsberuf im Handwerk, der spezielle Fähigkeiten und Kenntnisse verlangt. Du interessierst Dich für eine Friseur-Ausbildung und willst nun wissen, was Dich erwartet? Wir haben für Dich alle relevanten Fakten rund um die Ausbildung als Friseur oder Friseurin zusammengetragen.

Einleitung

Die meisten sind ja super unglücklich in ihrem Beruf und der Rest von der Menschheit ist Friseur. Also warum solltest du eine Ausbildung als Friseur machen? Hier auf jeden Fall die wichtigsten Themen.

Hallo, mein Name ist Sonja Schwarz und ich habe auch eine Friseurlehre gemacht. Das ist schon sehr, sehr lang her. Begonnen habe ich mit einem Praktikum, das würde ich auch dir empfehlen, dass du einfach in den Beruf reinschnupperst.

Weil als Friseur muss man doch sehr belastbar sein und man muss auch gut mit Kunden in Kontakt kommen. Man muss kommunikativ sein. Und dann habe ich direkt weitergemacht mit meiner Ausbildung, die dann auch durchgezogen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Und dann kann man natürlich auch sich super weiterbilden im Make-up-Bereich zum Beispiel oder als Massenbildnerei. Da habe ich mich dann auch gesehen.

Dauer und Struktur der Ausbildung

Die Ausbildung in Deutschland eines Friseures dauert drei Jahre. Hört sich jetzt erstmal viel an, ist aber total sinnhaft, denn ihr lernt wirklich alles von vorne bis hinten.

Und gerade wenn man überlegt, ob man vielleicht mal auch im Ausland arbeiten möchte, ist das auf jeden Fall total wichtig, denn im Ausland ist die Ausbildungszeit meistens ein Jahr oder ein paar Monate.

Deswegen lieben die uns Deutschen. Die wollen uns immer haben. Ich habe in Australien gearbeitet und die haben gesagt, wie drei Jahre Ausbildung, dann kannst du ja alles. Die meisten haben nämlich wirklich nur so ein paar Monate gearbeitet und die wussten gar nicht Bescheid, was sie da tun.

Dann ist es ein duales Programm. Das heißt, ihr habt einen Teil in der Schule, Berufsschule und einen Teil natürlich, den größten Teil, den Praxisteil im Friseurbetrieb selber.

Und da habt ihr eine gesunde Mischung aus Praxis und natürlich auch schulischen Themen.

Vergütung

Und das erste Jahr beginnt so ungefähr mit 600 Euro. Im dritten Jahr befindet ihr euch bei 800 Euro, seid aber meistens noch Teenies und wie gesagt, habt noch nicht so viele Kosten.

Und deswegen ist das richtig viel Geld. Und wenn ihr direkt von Anfang an merkt, was ihr für euer Geld gemacht habt, dann seid ihr auch nicht mehr so schnell bereit, euch die teuren Nike-Schuhe zu holen.

Weil ihr wisst, dafür habe ich richtig viel gearbeitet.

Phasen der Ausbildung

Die Friseur-Ausbildung ist kein Schnellkurs. Das heißt, ihr habt drei Phasen, in dem Fall drei Ausbildungsjahre, wo ihr euch dann natürlich beweisen könnt.

Es fängt natürlich an mit einfachen Aufgaben, zum Beispiel Kundenbetreuung, das heißt Kaffee ausschenken, vielleicht mal eine Zeitung ausgeben, aus dem Mantel helfen, um einfach so im Salon anzukommen.

Und wenn ihr euch da gut anstellt, kriegt ihr natürlich auch dementsprechendes Trinkgeld. Dann geht es so Richtung zweites Lehrjahr, da geht es natürlich dann nach, dem man natürlich auch Haut- und Kopfhautberatung durch hat.

Dürft ihr natürlich dann auch schon an den Kunden dran, vielleicht mal Farbe auftragen, vielleicht auch schon eine Umformung, vielleicht erstmal auch am Puppenkopf üben.

Und wie gesagt, bleibt dran, macht mit Power alles mit, denn wenn der Chef das sieht, dann werdet ihr auf jeden Fall viel, viel schneller auch mal zum Haareschneiden kommen.

Das ist natürlich unsere Königsdisziplin.

Kreative Weiterbildungen

Zusätzlich dann auch solche kreativen Sachen wie Schminken oder Hochstecken, was natürlich im zukünftigen Verlauf auch mit so die interessantesten Berufszweige sind, wo ihr euch auch nach der Ausbildung, nach dem Gesellenbrief auch noch weiterbilden könnt.

Wie bei mir zum Beispiel, ich habe Visagistik noch gelernt, Mastenbild gelernt und dann habt ihr wirklich ein komplettes Konzept, womit ihr dann wirklich auch richtig gut Geld verdienen könnt und aber auch richtig viel von der Welt sehen könnt.

Je nachdem, in welche Richtung ihr geht, aber auf jeden Fall immer dranbleiben und man ist nie zu alt, um noch was dazu zu lernen.

Hilfe und Unterstützung

Keine Sorge, ihr müsst nicht überall einstehen. Ihr könnt auch mal ein Fach haben, wo ihr sagt, das ist nicht so meine Stärke, ob jetzt praxisbezogen oder fachbezogen.

Das haben wir alle. Ich kann auch gewisse Sachen nicht und das ist auch völlig in Ordnung, aber da nehmt euch Hilfe. Entweder vom Chef, von Arbeitskollegen oder es gibt auch professionelle Hilfe, die ihr auch als Schulungen zubuchen könnt.

Entweder zahlt ihr es aus eigener Tasche oder wenn der Chef euch auch pushen will, könnt ihr auch bei dem mal anfragen und sagen, ich brauche ein bisschen Unterstützung bei denen und den Themen und wenn er natürlich ein Chef ist, der euch behalten will, weil ihr seid natürlich super ausgebildet und er hat euch ja drei Jahre unterstützt, dann wird ihr euch alles auch zur Verfügung stellen an Materialien oder vielleicht auch an praxisbezogenen Schulungen.

Also fragt da ruhig offen, vielleicht sogar direkt beim Vorstellungsgespräch, wie er zu dem Thema Förderung auch so ein bisschen steht, weil dann wisst ihr schon, okay, der würde mir auch mal vielleicht eine Schulung spendieren.

Das ist auf jeden Fall ein super, super schöner Punkt beim Vorstellungsgespräch anzusprechen.

Fähigkeiten eines Friseurs

Also zusammengefasst ist die Friseurausbildung sehr kreativ.

Das heißt, ihr solltet natürlich auch handwerkliches Geschick haben, einen Sinn für Farben, vielleicht für Formen, für optische Erscheinungsbilder und gleichzeitig auch kommunikativ sein, teamfähig, belastbar, flexibel.

Ein Friseur ist ein Allround-Talent. Wir Friseure können im Prinzip alles.

Wir sind auch, sag ich immer, die Therapeuten der normalen Leute, weil wir müssen uns natürlich den ganzen Kram immer anhören, was total interessant ist.

Schlusswort

Ich liebe meinen Job deswegen und ich glaube, ihr auch.

Deswegen hoffe ich, dass ihr euch für den Friseurberuf interessiert weiterhin und schreibt uns doch mal in den Kommentaren, ob ihr vielleicht euch jetzt tatsächlich beworben habt oder eine Ausbildung bekommen habt und für weitere Videos gerne mal abonnieren, damit wir dann euch noch einige andere Tipps weitergeben können, wenn ihr dann in der Ausbildung seid.

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