
Weitere Umsatzpotentiale im Salon können wir oftmals mit zusätzlichen Dienstleistungen oder Pflege- und Styling-Produkten realisieren, die zur jeweiligen Kundenbehandlung passen. Das Stichwort lautet hier: Cross Selling. Welche Möglichkeiten sich im Salonalltag ergeben, weitere Umsätze zu erzielen, erfährst Du hier.
Hallo, mein Name ist Sonja Schwarz und ich bin Friseurin. Vielleicht bist du ja sogar Friseursalonbesitzer oder möchtest deinen Chef unterstützen mit dem Thema Cross-Selling. Cross-Selling bedeutet nichts anderes, als das anzubieten, was ihr zu bieten habt.
Und zwar auf sympathische Art und Weise und vielleicht in einem Gespräch, was der Kunde sich gerade wünscht. Es gibt mehrere Sachen, die ihr zusätzlich zu der Dienstleistung verkaufen könnt. Zum Beispiel ein passendes Shampoo oder vielleicht eine andere Anwendung, die ihr noch im Sommer anbietet, zum Beispiel eine Kosmetikanwendung.
Oder wenn ihr vielleicht ein Nageldesign noch mit im Studio dazu habt, vielleicht einfach nochmal die Nägelsbrüche zu machen. Es gibt etliche Varianten eines Cross-Sellings und du kannst dich da frei ausleben. Wichtig ist nur, versuche dem Kunden nichts aufzudringen.
Versuche nicht unnatürlich zu werden oder dem Kunden zu sagen, du musst jetzt dieses Shampoo mitnehmen, weil deine Haare sind fettig oder deine Haare sind strohig, sondern mach es auf eine sympathische Art. Vielleicht ergibt sich ein Gespräch, vielleicht erzählt die Kundin, ja, meine Haare haben irgendwie nicht mehr so einen Glanz, wie ich es mir vorstelle. Und dann kannst du direkt darauf eingehen und sagen, ey, ich hab da was Neues für dich, versuch doch mal das Haaröl.
Oder vielleicht kommt man auf ganz andere Themen. Zum Beispiel sagt sie vielleicht, meine Haare sind mir so ein bisschen zu fein und ihr habt eine Kollegin, die vielleicht Extensions machen kann. Vielleicht weiß sie das gar nicht und dann könnt ihr sagen, naja, das Problem haben hier viele, vielleicht sprichst du mal die Kollegin an, die kann dir vielleicht mal eine Beratung in Sachen Extensions geben.
Und zack, habt ihr vielleicht noch den ein oder anderen Kunden in einem anderen Bereich gewonnen. Da müsst ihr mal schauen, was euer Chef in seinem eigenen Betrieb dann anbieten möchte, bevor der Kunde nachher seine Ware im schlimmsten Fall noch in der Drogerie kauft. In der Drogerie gibt es ja jetzt auch schon alle anderen Sachen und wir möchten natürlich, dass er intern bei uns bleibt und natürlich wirklich professionelle Sachen für zu Hause hat.
Ob es Glätteisen ist, Föhn oder vielleicht wirklich Haarprodukte, kosmetische Geschichten. Alles natürlich am besten direkt vor Ort bei euch. Somit habt ihr das Rundum-Paket und das Crosstailing abgeschlossen.
Wow, das war schon wieder ganz schön viel heute und deswegen gehe ich jetzt zu den Videos von Manuel rüber, denn der zeigt richtig tolle Rückentrainings. Ciao!